Transparenz
Methodik von RegenAktuell
Radarframes werden zeitlich geordnet, räumlich aufbereitet und für Kartenanimation, Ortsstatistik und einen groben Kurzfrist-Nowcast verwendet. Private Wetterstationen bilden einen getrennten Datenpfad.
So entsteht das Ergebnis
Die Schritte folgen dem tatsächlichen Verarbeitungsweg dieses Tools. Optionale Schritte greifen nur, wenn die jeweilige Funktion verwendet wird.
-
Radarquelle auswählen
DWD-Radarframes sind die bevorzugte Quelle; RainViewer wird nur als Fallback genutzt, wenn der primäre Pfad nicht verfügbar ist.
-
Frames aufbereiten
Zeitstempel, Kartenprojektion und Bildreferenzen werden normalisiert, lokal zwischengespeichert und in zeitlicher Reihenfolge animiert.
-
Ort räumlich auswerten
Radarwerte im Umfeld eines Orts werden zu kurzen Zeitfenstern aggregiert und als Regenstufe beziehungsweise geschätzte Menge eingeordnet.
-
Regenzellen schätzen
Die neuesten Rasterstände werden verglichen, um zusammenhängende Zellen, grobe Bewegungsrichtung und mögliche Ankunftszeit zu schätzen.
-
Geländekontext ergänzen
SRTM-Höhen im Umfeld liefern eine bewusst grobe Einordnung als Tal, Hang oder Hochfläche und nur einen leichten Risikomodifikator.
-
Wetterstationen verarbeiten
Authentifizierte Stationsmesswerte werden validiert, gespeichert und nur bei öffentlicher Freigabe auf Karte und Detailseite aggregiert.
Genauigkeit und Grenzen
- Radar-Nowcasts sind Schätzungen und keine amtlichen Warnungen.
- Fallback-Quelle, Auflösung und Aktualisierungszeit können sichtbar abweichen.
- Terrainfaktor und Zellenbewegung sind vereinfachte Modelle.
- Private Wetterstationen können ausfallen oder ungenaue Sensorwerte liefern.
Wichtige Einordnung
Für Unwetterentscheidungen sind Warnungen des Deutschen Wetterdienstes und lokaler Behörden maßgeblich.